Geschirrspüler Test 2019 interaktiv – Die beste Spülmaschine für Ihren Haushalt

Spülmaschinen Test
Wer sein Geschirr heutzutage nicht mehr mit der Hand spülen möchte, dem bietet der Markt eine große Auswahl an Spülmaschinen unterschiedlicher Kategorie, Qualität und Preisklasse. Finden Sie in unserem interaktiven Geschirrspüler Test heraus, welches Modell am besten zu Ihren Ansprüchen passt und erfahren Sie alles über die aktuellen Modelle, die Tests von Stiftung Warentest & anderen Verbraucherportalen sowie den Erfahrungen, die Kunden mprit den Geräten gemacht haben. Unsere Bestenliste zeigt Ihnen, welche Spülmaschinen unsere Webseiten-Besucher bevorzugen.

Interaktiver Geschirrspüler Test

Erfahren Sie hier, welches Geschirrspüler Modell Ihre Anforderungen am besten erfüllt. Beantworten Sie dazu bitte kurz folgende Fragen und legen Sie fest, welche Produkteigenschaften für Sie besonders wichtig sind.

1. Bevorzugen Sie einen Einbaugeschirrspüler, einen freistehenden oder einen kleinen Tischgeschirrspüler?
2. Wie wichtig ist Ihnen ein geringer Strom- und Wasserverbrauch?
3. Wie wichtig sind Ihnen viele und spezielle Spülprogramme?
4. Wie wichtig sind Ihnen eine besondere Ausstattung und extra Funktionen (z.B. Dosierassistent, Halbe Beladung, etc.)?
5. Wie wichtig ist Ihnen ein besonders günstiger Anschaffungspreis?
6. Wie wichtig sind Ihnen viele gute Bewertungen anderer Kunden?

Bestenliste – Modelle die Verbraucherwünsche erfüllen

Das Ranking stellt eine Zusammenfassung aller Geschirrspüler Tests unserer Webseiten-Besucher im letzten Monat dar. Jeder Besucher nimmt eine eigene Gewichtung der bevorzugten Produkteigenschaften vor.

1. Platz: Bauknecht BUC 3C26 X Unterbau Geschirrspüler

Bauknecht BUC 3C26 X Unterbaufähiger Geschirrspüler / A++ / 265 kWh / Jahr / 14 MGD

Bewertung: 9.6 Bei dem Bauknecht BUC 3C26 X Geschirrspüler stimmt eigentlich alles: Moderne Sensortechnologie zu einem günstigen Preis und eine gute Verarbeitung gehen Hand in Hand. Das äußert sich in der hohen Kundezufriedenheit. weiterlesen »

  • Nennkapazität: 14 Maßgedecke
  • Energieeffizienz A++
  • 7 + 1 Spülprogramme
  • Sensor Technologie

2. Platz: Siemens iQ300 SN436S04AE Unterbau Geschirrspüler

Siemens iQ300 SN436S04AE Unterbaugeschirrspüler / A++ / 258 kWh/Jahr / 2660 l/Jahr / 6 Programme / 3 Sonderfunktionen / grau

Bewertung: 9.2 Der Siemens Geschirrspüler glänzt laut Kunden mit einer sehr guten Spülleistung. Zwar gäbe es noch eine Schwächen beim Trocknen aber generell scheint das Gerät bei vielen einen guten Eindruck zu machen was die bisher guten Bewertungen bestätigen. weiterlesen »

  • Nennkapazität: 12 Maßgedecke
  • Energieeffizienz A++
  • 6 Spülprogramme
  • VarioSpeedPlus

3. Platz: Bosch SKS62E22EU Tischgeschirrspüler

Bosch SKS62E22EU Serie 4 Tischgeschirrspüler / A+ / 174 kWh/Jahr / 6 MGD / ActiveWater Technologie / Beladungs-Sensor

Bewertung: 8.4 Jeder der sich für einen Tischgeschirrspüler entscheidet sollte sich darüber im Klaren sein dass diese Geräte nur wenig Geschirr auf einmal spülen. Dennoch gibt es Geräte wie diesen Bosch Tischgeschirrspüler der auch einige Annehmlichkeiten der großen Modelle besitzt. weiterlesen »

  • Nennkapazität: 6 Maßgedecke
  • Energieeffizienz A+
  • 6 Spülprogramme
  • Beladungs-Sensor

4. Platz: Siemens SN658X06TE iQ500 Geschirrspüler vollintegrierbar

Siemens SN658X06TE iQ500 Wi-Fi Geschirrspüler vollintegriert / A+++ / AquaStop / brilliantShine System / Zeolith-Trocknung / Home Connect / varioSpeed Plus, Amazon Dash Replenishment fähig

Bewertung: 9.6 Beim Siemens SN658X06TE iQ500 Geschirrspüler überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Steuerung per WLAN und App großes Fassungsvermögen sehr niedriger Strom- und Wasserverbrauch und noch weitere Extras haben die meisten Kunden und auch die Stiftung Warentest ... weiterlesen »

  • Nennkapazität: 14 Maßgedecke
  • Energieeffizienz A+++
  • 8 Spülprogramme
  • Stiftung Warentest 7/2017: 'gut' (2,2)

5. Platz: Bosch SMU46KS00E Unterbau Geschirrspüler

Bosch SMU46KS00E Geschirrspüler / 1,7 cm/ A++ / 262 kWh/Jahr / 2100 L/Jahr / AquaSensor

Bewertung: 9.3 Der Unterbau Geschirrspüler von Bosch besticht gleich auf den ersten Blick durch seine edle Optik. Aber auch im Inneren schafft er es zu begeistern. Flexible Ober- und Unterkörbe machen es möglich dass selbst große Weizengläser problemlos Platz finden. weiterlesen »

  • Nennkapazität: 13 Maßgedecke
  • Energieeffizienz A++
  • 6 Spülprogramme
  • Beladungs-Sensor

6. Platz: Bauknecht BFC 3C26 Geschirrspüler

Bauknecht BFC 3C26 Freistehender Geschirrspüler / A++ / 265 kWh / Jahr / 14 MGD / 2520 L

Bewertung: 9.6 Der freistehende Bauknecht BFC 3C26 Geschirrspüler kommt mit einem schönen Design großer Nennkapazität von 14 Maßgedecken und einer soliden Energieeffizienzklasse A++. Die Auswahl an Spülprogrammen ist für die meisten Haushalte ausreichend ... weiterlesen »

  • Nennkapazität: 14 Maßgedecke
  • Energieeffizienz A++
  • 7 + 1 Spülprogramme
  • MultiZone

7. Platz: Siemens SN636X00KE iQ300 Geschirrspüler vollintegrierbar

Siemens SN636X00KE iQ300 Geschirrspüler A++ / vollintegriert / AquaStop / varioSpeed Plus / infoLight / rackMatic / varioSchublade

Bewertung: 9.4 Mit 6 Spülprogrammen und dem langlebigen energieeffizienten iQdrive-Motor ist der Siemens SN636X00KE iQ300 vollintegrierbare Einbaugeschirrspüler gut ausgestattet und auf dem aktuellen Stand der Technik. weiterlesen »

  • Nennkapazität: 13 Maßgedecke
  • Energieeffizienz A++
  • 6 Spülprogramme
  • Dosierassistent

Welcher Bautyp ist der richtige für mich?

Wer sich einen neuen Geschirrspüler oder überhaupt zum ersten Mal so ein zulegen möchte, steht zunächst vor der Frage nach dem richtigen Bautyp. Zur Auswahl stehen Spülmaschinen folgener Art:

  • Freistehend
  • Unterbaufähig
  • Vollintegrierter Einbaugeschirrspüler
  • Teilintegriert Einbaugeschirrspüler
  • Tischgeschirrspüler

Oder soll es gar ein Sondermaß sein? Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollten Sie Ihre Bedürfnisse und die Vor- und Nachteile der einzelnen Bautypen kennen.

Freistehende Geschirrspüler

Freistehender Geschirrspüler Wenn Sie keine Einbauküche in der eigenen Wohnung haben, können Sie zu einem freistehenden Geschirrspüler greifen. Dieser lässt sich unabhängig von baulichen Gegebenheiten in jeder Küche installieren. Natürlich muss sich der Wasseranschluss in direkter Nähe befinden. Freistehende Geschirrspüler sind in unterschiedlichsten Designs erhältlich. Fast für jeden Küchenstil finden sich passende, sich optisch angenehm einfügende, freistehende Geschirrspüler. Sie kommen mit vollständiger Außenverkleidung. Soll der Geschirrspüler in einer Ecke untergebracht werden, sind die Maße natürlich dennoch entscheidend.

Unterbaufähige Geschirrspüler

Unterbau Geschirrspüler unterscheiden sich von den freistehenden Geschirrspülern darin, dass sie keine Verkleidung der Oberseite und an den Seiten haben, denn sie werden zwischen die Küchenschränke geschoben und auf der oberen Seite liegt die Arbeitsplatte. Manchmal befindet sich allerdings eine Platte auf der Oberseite, die sich abnehmen lässt. Die Bedienelemente eines solchen Geschirrspülers sind ebenso sichtbar, wie die Front des Geschirrspülers. Eine zusätzliche Verkleidung wird nicht benötigt.

Der richtige Geschirrspüler für die Einbauküche

Schwerer fällt die Entscheidung, wenn bereits ein Überbau für den Geschirrspüler vorhanden ist. Dann besteht die Möglichkeit einen vollintegrierten Einbaugeschirrspüler, einen teilintegrierten oder einen nicht integrierten Unterbau Geschirrspüler zu wählen. Bei all diesen Geschirrspülern sollte an der Unterseite der Arbeitsplatte am vorderen Ende ein zusätzlicher erhältliches Unterbaublech angebracht werden, damit der Dampf, der beim Öffnen der Klappe austritt, keine langfristigen Schäden an der Arbeitsplatte verursacht.

Teilintegrierte Geschirrspüler

Teilintegrierbarer Geschirrspüler Beim teilintegrierten Geschirrspüler sind nur die Bedienelemente und das Display des Geschirrspülers auf der Frontseite sichtbar. Auf der Klappe wird eine Front angebracht, die optisch dem Rest der Einbauküche entspricht. Ein solcher Geschirrspüler fügt sich bereits sehr schön unauffällig in die Optik der Küche ein. Auch die Sockelleiste kann entsprechend frei gewählt werden. Es gibt auch teilintegrierte Geschirrspüler, die zwar nicht mit einer Möbeltür verkleidet werden können, allerdings mit einer 2-3 mm starken Dekorplatte. Diese Geschirrspüler werden auch dekorfähige Geschirrspüler genannt.

Vollintegrierte Geschirrspüler

Vollintegrierbarer Geschirrspüler Vollintegrierte Geschirrspüler fallen optisch gar nicht mehr in Ihrer Küche auf. Weder Verkleidung noch Bedienelemente sind zu sehen. Diese werden nämlich nicht auf der Frontseite, sondern auf der Oberkante der Klappe angebracht. Sie sind also einsehbar, wenn Sie den Geschirrspüler leicht öffnen. Die Bedienelemente dieser Geschirrspüler sind reduziert, manchmal ist nicht einmal ein Display vorhanden. Da man den Fortschritt eines Spülgangs nicht einsehen kann, geben diese Geschirrspüler meist ein akustisches Signal von sich, sobald das Geschirr gespült, trocken und bereit zur Entnahme ist. Dass sich hinter der Möbelfront ein Geschirrspüler befindet, lässt sich nur am Griff zum Öffnen der Klappe erkennen.

Tischgeschirrspüler

Tischgeschirrspüler Wer einen Mini Geschirrspüler für das Single-Appartment sucht, sollte sich auch die Tischgeschirrspüler ansehen. Diese werden freistehend auf der Arbeitsplatte (oder eben auf einem Tisch) untergebracht, bieten in der Regel aber auch nur so viel Platz, dass es gerade für den Single-Haushalt reicht. Sobald öfter gekocht wird oder mehr Personen im Haushalt leben oder ein und aus gehen, stößt der Tisch-Geschirrspüler an seine Grenzen. Zwar gibt es auch optisch schöne Tisch-Geschirrspüler, doch es ist klar, dass sich ein solcher optisch nicht so gut in die Küche einfügen kann, wie ein unterbaufähiger Geschirrspüler.

TischgeschirrspülerFreistehender GeschirrspülerEinbaugeschirrspüler
Großer Nutzinhalt
Energieeffizienz
Geringer Platzbedarf
Mobil einsetzbar
Einfügen ins Küchengesamtbild

Welche Maße haben Spülmaschinen?

Die bereits vorhandene Einbauküche gibt in der Regel eine ganz bestimmte Breite für den Geschirrspüler vor. Richten Sie Ihre Küche dagegen komplett neu ein, so haben Sie die Wahl. Dann gilt es das eigene Spül- und Kochverhalten zu analysieren, um den Geschirrspüler mit der perfekten Größe zu finden.

Einbau Geschirrspüler Skizze

Die Breite

In den letzten Jahren haben sich bestimmte Standardgrößen für Geschirrspüler herauskristallisiert. In den meisten Fällen werden Sie Geschirrspüler die 60 cm breit sind, im Handel finden. Diese sind vor allem für Haushalte mit 3 und mehr Personen, insbesondere Familien, gedacht. Hat die Maschine einen Beladungssensor oder die Funktion „halbe Beladung“, so kann sie sicher auch ein Single-Haushalt sinnvoll nutzen, ohne die Umwelt zu belasten.

Des weiteren gibt es Spülmaschinen mit 45 cm Breite, die sich in erster Linie an kleine Haushalte, wie Singles oder Pärchen, richten. Hier passt nicht so viel Geschirr hinein, so dass es gerade für diese Zielgruppe nicht zu lange dauert, bis die Maschine voll beladen ist und gestartet werden kann.

Letztlich gibt es noch die oben bereits erwähnten Tischgeschirrspüler. Sie sind meist ca. 55 cm breit. Bei Ihnen geht es allerdings nicht darum sie in die Küche zu integrieren, vielmehr können Sie (fast) überall aufgestellt werden.

Höhe und Tiefe

Die Höhe bei Unter- und Einbau-Geschirrspülern liegt in der Regel zwischen 80 – 85 cm. Sie sind meist höhenverstellbar, so dass sie perfekt unter die Küchenarbeitsplatte passen. Und auch die Tiefe von 55 – 60 cm orientiert sich hauptsächlich an den Maßen der Standard-Arbeitsplatten. Es gibt zwar Modelle, die von diesen Abmessungen abweichen, sie sind jedoch eher selten auf dem Markt zu finden.

Wieviel Nennkapazität sollte mein Geschirrspüler haben?

Ein zu großer Geschirrspüler wird oft nicht vollgestellt, Energie und Wasser wird verschwendet. Eine zu kleine Spülmaschine muss entsprechend öfter angeschaltet werden, was wiederum zu einem erhöhten Energie- und Wasserverbrauch führt. Bei ganz neuen Küchen liegt die Arbeitsplatte meist ein Stück höher, als bei alten Küchen. Auch das muss beim Kauf des passenden Geschirrspülers berücksichtigt werden.

Die Nennkapazität, d.h. wieviel die Spülmaschine aufnehmen und effektiv reinigen kann, wird in Maßgedecken angegeben. Was darunter zu verstehen ist, ist von der EU direkt vorgegeben.

Hinweis: Ein Maßgedeck besteht aus je einem Essteller, Suppenteller, Dessertteller, Untertasse, Tasse, Trinkglas, sowie je einem Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel und Dessertlöffel.

Hier nun noch einige Anhaltspunkte, welches Fassungsvermögen Ihre Spülmaschine bei Ihrem Haushalt haben sollte:

  • Für einen Haushalt, in dem 1-2 Personen leben: Hier reicht ein Tischgeschirrspüler (ca. 4-6 Maßgedecke) oder ein schmaler Geschirrspüler mit einer Breite von 45 cm, in dem zirka 8-10 Maßgedecke Platz finden.
  • Für einen Haushalt, in dem 3-6 Personen leben: Die meisten Haushalte werden sich für einen Standardgeschirrspüler mit 60 cm Breite entscheiden. Diese fassen in der Regel 12 bis sogar 17 Maßgedecke. Im Handel findet man eine große Auswahl dieser Standardgeschirrspüler.

Wie sollte der Innenraum gestaltet sein?

Der Geschirrspüler Innenraum ist in der Regel durch Korbsystem gekennzeichnet, in dem das Spülgut Platz findet. Dazu zählen:

  • Der Oberkorb für Tassen und Gläser, der oft auch klappbare Tassenablagen bietet
  • Der Unterkorb für Teller und sonstiges schweres Geschirr
  • Ein Besteckkorb im Unterkorb verstaut wird
  • Teilweise wird eine Besteckschublade angeboten, die den Besteckkorb ersetzen soll. Sie befindet sich noch über dem Oberkorb.
Geschirrspüler richtig einräumen
So sollte man den Geschirrspüler richtig einräumen (Bild: © tl6781 / fotolia.com)
Sog. Stachelreihen in den Geschirrspülkörben sorgen dafür, dass Teller und Untertassen ordentlich aufgenommen werden, damit der Spülvorgang erfolgreich sein kann.
Sinnvoll sind klappbare Modelle, damit auch größere und sperrige Geschirrteile, wie z.B. Töpfe und Pfannen, untergebracht werden können.

Beim Kauf einer neuen Maschine bietet es sich zudem an, dass der Oberkorb in der Höhe variabel verstellbar ist. Auf diese Weise passt fast alles und bei jeder Beladung in die Spülmaschine. Egal, ob es an Höhe im Ober- oder Unterkorb fehlt. Im Geschirrspüler Test der Testinstitute wird dieses Feature immer wieder gelobt.

Was sollte man über den Energie- und Wasserverbrauch wissen?

Einteilung in Energieeffizienzklassen

Ein Geschirrspüler erleichtert einem in vielerlei Hinsicht den Alltag. Doch Geschirrspüler ist nicht gleich Geschirrspüler. Von Gerät zu Gerät gibt es qualitative Unterschiede, die sich vor allem in der Zuordnung zu einer Energieeffizienzklasse und im Wasserverbrauch niederschlagen.

Beim Geschirrspüler Energie sparen
Beim Geschirrspüler Energie sparen (Bild: © flyalone / fotolia.com)
Dank der Einordnung in Energieeffizienzklassen sehen Sie als Verbraucher auf einen Blick, wie effizient das Gerät arbeitet. Allerdings bedeutet eine vermeintlich hohe Energieeffizienzklasse von A nicht, dass es sich um ein super sparsames Modell handelt. Mit A+++, A++ und A+ gibt es immerhin drei höhere Einstufungen, die Spülmaschinen besitzen können. Früher hatten viele elektrische Haushaltsgeräte noch die Energieklasse B oder sogar C, besaßen einen hohen Wasserverbrauch und verschlangen Unmengen an Strom. Frei nach dem Motto „Hauptsache das Gerät funktioniert“ wurden die technischen Geräte entwickelt. Auf Umweltaspekte wurde weniger Wert gelegt.

Heute ist man natürlich viel weiter. Die Technik ist weit vorangeschritten und viele Kunden sind für Themen des Umweltschutzes sensibilisiert und möchten mit einem energieeffizienten Geschirrspüler ihren Teil für eine saubere Umwelt beitragen, sodass diese Geräte mit einer Energieeffizienzklasse von niedriger als A+++ es am Markt schwer haben. Alle Geschirrspüler, die heute auf den Markt gebracht werden, müssen zumindest die Klasse A+ haben, viel häufiger sind jedoch Energieklassen von A++ oder A+++. Diese Einteilung wird allerdings in absehbarer Zeit wieder revidiert, da es die Verbraucher mehr verunsichert hat, so dass die höchste Energieeffizienzklasse wieder A sein wird und jegliche „Plus“ verschwinden werden.

EU Ergielabel für Geschirrspüler

Wasserverbrauch bei Geschirrspülern

Sowohl Stromverbrauch als auch Wasserverbrauch geben Anhaltspunkte, wie umweltbewusst das Gerät arbeitet. Selbstverständlich ist auch der Nutzer der Geschirrspülmaschine an einem niedrigen Wasserverbrauch interessiert, denn bei einem geringeren Wasserverbrauch entstehen ihm auch niedrigere Kosten.

Die Geschirrspüler, die im Spülmaschinen Test am besten abschneiden, haben einen Wasserverbrauch von etwa 160 Liter pro Maßgedeck und Jahr. Sie haben in der Regel Verschmutzungssensoren, die den optimalen Wasserverbrauch bei einem Spülvorgang bestimmen. Außerdem können sie Wasser aus dem Klarspülgang am Ende des Programms zurückhalten, um dieses im nächsten Vorspülvorgang zu verwenden. Bei manchen Modellen wird das aufgefangene Wasser sogar gefiltert, sodass insgesamt ein Einsparpotential von rund 30 Prozent im Gegensatz zu herkömmlichen Maschinen möglich ist. Durch die Bank sind Spülmaschinen mit verschiedenen Spülprogrammen ausgestattet, die je nach Verschmutzung des Geschirrs gewählt werden können. Die kürzesten Spüldurchgänge starten etwa bei einer halben Stunde, längere Programme können schon einmal zwei bis drei Stunden dauern. Verbraucher sollten die Angaben zum Wasserbrauch genau unter die Lupe nehmen. Bei einigen Geräten findet man verwirrende Angaben, die sich beispielsweise auf den Wasserverbrauch im Automatikprogramm beziehen und nicht auf den durchschnittlichen Wasserverbrauch im Standard-Eco-Programm, der immer etwas höher liegt. Weitere Hinweise, wie Sie beim Geschirrspülen Energie sparen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Tipp: Bei der Anschaffung eines Geschirrspülers sollten Sie lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und sich für ein hochwertiges Produkt mit einer Energieklasse von A+++ und einem geringen Wasserverbrauch entscheiden. Durch den Betrieb sparen Sie Betriebskosten und haben so den Differenzbetrag relativ schnell wieder herausgeholt.


Was hat die Trocknungseffizienz für eine Bedeutung?

Die Energieeffizienz wird auch vom verwendeten Trocknungsverfahren beeinflusst. Wie effizient dieses ist, gibt die sog. Trocknungseffizienzklasse an, die Sie ebenfalls auf dem EU-Label finden, und die in die Klassen „A“ bis „G“ eingeteilt ist, wobei die Klasse „A“ den besten erreichbaren Wert darstellt. Der Trocknungsmechnismus wirkt jedoch nur, wenn die Spülmaschinentür nach dem Spül- und Trockenvorgangs ca. 30 Minuten verschlossen bleibt. Hat Ihr Gerät die Trocknungseffizienzklasse „A“ sollte danach das Geschirr vollständig trocken sein.

Ein besonders effizientes Trocknungssystem ist z.B. die Zeolith-Trocknung. Bei ihr wird während des Trocknungsvorgangs überhaupt keine elektrische Energie benötigt. Leider findet man diese Technik derzeit nur in Geschirrspülern von Bosch / Siemens und Neff und das hat auch seinen Preis.

Wie laut darf ein Gerät sein?

Inzwischen sind die meisten Geschirrspüler relativ leise beim Spülen. Meist liegen sie zwischen 40 dB und 50 dB was in etwa einem leisen Gespräch entspricht. Selten wird man sich davon gestört fühlen. Tischgeschirrspüler können unter Umständen auch mal etwas lauter sein. Beim Kauf eines neuen Geschirrspülers sollten Sie sich daher am besten an der 50dB-Grenze orientieren. Wird diese nicht überschritten, so werden Sie durch die Lautstärke des Geräts in der Regel auch nicht in Ihrem Alltag gestört.

Was kann programmiert werden?

Alle Geschirrspüler haben inzwischen eine gewisse Anzahl an Spülmaschinen Programme, die der Nutzer auf dem Bedienfeld per Knopfdruck auswählen kann. Nicht mehr aktuell sind dagegen die früheren Drehschalter, wie sie von der Waschmaschine bekannt sind. Was für Programme in der Regel angeboten werden, was sie können und wie lange sie dauern erfahren Sie im verlinkten Beitrag. Besonders die neuen ECO-Programme sparen viel Energie, dauern dafür aber einiges mehr an Zeit und eignen sich nicht für stark verschmutztes Geschirr.

Geschirrspüler Display
Spülmaschinen Programmierung per Knopfdruck
Weitere Zusatzfunktionen ergänzen die Programme der Spülmaschine. So können Sie z.B. ein Programm intensivieren oder extra schnell durchlaufen lassen (varioSpeed). Auch eine Multizone-Funktion / „Halbe Befüllung“ kann bei einigen Geräten hinzugeschaltet werden. Dadurch wird nur das Geschirr im Oberkorb oder nur im Unterkorb gesäubert.

Diese Funktionen werden in der Regel durch Knopfauswahl aktiviert. Auf einem Display, das meist in der Mitte angebracht ist, können Sie den Stand des Programms mitverfolgen oder Fehlermeldungen ablesen. Startzeitvorwahl und Restlaufanzeige gehört heutzutage zu jedem modernen Geschirrspüler. Dagegen ist eine Tastensperre / Kindersicherung nicht immer mit dabei, aber dennoch nützlich, wenn in Ihrem Haushalt kleine Kinder leben.

Sicherheit vor Wasserschäden

Wichtig ist zudem ein ordentliches Sicherheitssystem zum Schutz vor Wasserschäden, wenn z.B. ein Schlauch platzt. Damit Ihre Maschine und Ihre Wohnung keinen Wasserschaden erleiden, werden von den Anbietern verschiedene Aquastop-Systeme angeboten. Teilweise heißen sie unterschiedlich, bewirken aber dasselbe, nämlich die Unterbrechung des Wassers zwischen Wasserhahn und Maschine, wenn der Zulaufschlauch Wasser verliert.

Welche bekannten Marken gibt es?

Es gibt sicherlich keine beste Geschirrspüler Marke, die Sie unbedingt kaufen sollten. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile, ebenso wie die Marken selbst. Und auch bei Geschirrspülmaschinen tauchen die bekannten Marken von Haushaltsgroßgeräten auf. Bauknecht, Bosch, Siemens oder Miele sind den meisten bekannt. Dabei setzen die Hersteller bei den Geräten teils unterschiedliche Schwerpunkte und versuchen unterschiedliche Zielgruppen zu bedienen. Miele steht allgemein hin für überdurchschnittlich gute Qualität und viele Extras, allerdings auch zu einem nicht geringen Preis. Die Marken Siemens und Bosch glänzen dagegen mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis und sind im Geschirrspüler Test der Testinstitute häufig vorne anzutreffen.

Marken wie Beko, Bomann oder Neff versuchen die Verbraucher dagegen mit einem günstigen Preis und einer eher kleineren Ausstattung zu überzeugen. Dennoch stellen auch Sie Geräte her, die inzwischen gute Verbrauchswerte und Spezialfunktionen haben.

Was kostet ein Geschirrspüler?

Günstige Geschirrspüler
Auch günstige Geschirrspüler können ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben (Bild: © fotomek – Fotolia.com)
Wie bei vielen Haushaltsgeräten findet man auch Geschirrspüler in unterschiedlichen Preissegmenten. Günstige Geschirrspüler beginnen bei ca. 200€. Meist handelt es sich hier um einfache Tischgeschirrspüler, die mit einer kleinen Nennkapazität, Energieeffizienzklasse A+ und Standardprogrammen ausgestattet sind. Für viele kleine Haushalte völlig ausreichend. Durchschnittliche Standgeschirrspüler kosten ca. 300-500 €. Das sind Geräte, die bei den meisten Verbrauchern im Einsatz sind. Sie bieten je nach Marke schon einige sehr interessante Funktionen, mehr Platz für Ihr Geschirr und auch eine bessere Energieeffizienz. Letztendlich kann man aber auch für einen Geschirrspüler mehr als 2.000 € ausgeben. Je nachdem wie man das Gerät in seine Küche integrieren möchte, sind selbst individuelle Anpassungen möglich. Eine Steuerung per App ist bei diesen Modellen schon Standard.

Obwohl auch kleine und günstige Spülmaschinen bei den Verbrauchern beliebt sind, befinden sie sich beim Geschirrspüler Test von Stiftung Warentest und anderen anerkannten Testmagazinen regelmäßig auf den hinteren Plätzen wieder. Meist liegt das am intensiven Dauertest, bei dem die Qualität der Maschine im Vordergrund steht. Leider wird dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis der Maschine nicht ausreichend gewürdigt, so dass Verbraucher, denen ein besonders günstiger Preis wichtig ist, sich nicht an den Testsiegern orientieren sollten. Unserer Bestenliste zeigt, dass für viele Verbraucher ein günstiger Preis sehr wichtig ist. Dieser Punkt wird von den Testinstituten meist nicht berücksichtigt.

PreissegmentPreisspanne
Günstige Geschirrspülerca. 200 € – 300 €
Durchschnittliche Geschirrspülerca. 300 € – 500 €
Premium Geschirrspüler> 500 €

Was sagen Stiftung Warentest & andere Testinstitute im Geschirrspüler Test?

Auch den Spülmaschinen Test von Stiftung Warentest und anderen anerkannten Testinstituten sollten Sie in Ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen. Dennoch sollten Sie die Testergebnisse nicht als einziges Kaufkriterium heranziehen, denn sie berücksichtigen eben nicht die Alltagstauglichkeit und die Ansprüche des Einzelnen.

So testen anerkannte Testinstitute

Insbesondere die Stiftung Warentest gibt sich bei ihren Spülmaschinen Test besondere Mühe und prüfen alle am Test teilnehmenden Modelle in einem Dauertest. D.h. es werden je Modell 3 Geräte rund um die Uhr 6 bis 10 Monate lang laufen gelassen. Das simmuliert eine 10 jährige Nutzungsdauer beim Verbraucher. So kann das Testinstitut relativ verläss­liche Aussagen zur Halt­barkeit der Geschirrspüler machen. So musste die Stiftung Warentest erst kürzlich feststellen, dass die Haltbarkeit der Spülmaschinen nicht so gut ist wie bei Waschmaschinen. Hier gibt es nur wenig Ausfälle und meist eine lange Lebensdauer, wie dieser Beitrag auf unserer Waschmaschinen-Seite näher erläutert.

Stiftung Warentest: Das ist wichtig

In den Testberichten der Stiftung Warentest spielt die Energieeffizienz der Geräte eine wichtige Rolle, denn bei vielen Verbrauchern hat auch ein Umdenken stattgefunden. Umweltbewußtes Geschirrabwaschen und ein sorgfältiger Umgang mit Energie und Wasser ist für viele sehr wichtig geworden. Das Testinstitut musste in den letzten Jahren aber feststellen, dass die sogenannten Eco-Sparprogramme mitunter bis zu vier Stunden dauern. Darüber hinaus sind diese Geräte in der Anschaffung häufig teuer, was aber nicht immer durch geringe Betriebskosten gerechtfertigt sein kann.

Sparsam sind die Geräte laut Stiftung Warentest allerdings wirklich nur im Sparprogramm. Beim Spülmaschinen Test wurde das Geschirr jedes Mal genauso sauber, wie im Automatik-Programm. Aber auch sonst konnten viele Modelle im aktuellen Geschirrspüler Test die Tester nicht wirklich überzeugen. Hier eine Übersicht der aktuellen Geschirrspüler Tests:

Geschirrspüler Test der Stiftung Warentest

ModellNoteAusgabe
Bosch Serie 4 SMV45IX01E„befriedigend“ (2,6)10/2018
Beko DIN28410„befriedigend“ (2,7)10/2018
Constructa CG5A04V9„befriedigend“ (3,0)10/2018
Bosch Serie 4 SMV46AX00E„befriedigend“ (3,1)10/2018
Neff S513A60X0E GV3600A„befriedigend“ (3,1)10/2018
Siemens iQ300 SN636X00AE„befriedigend“ (3,1)10/2018
Miele G 6770 SCVi„gut“ (2,2)7/2017
Siemens SN658X06TE iQ500„gut“ (2,2)7/2017
Bosch SMV68TX06E„gut“ (2,3)7/2017
Siemens SN658D02ME„gut“ (2,3)7/2017
Constructa CG4A53V8„gut“ (2,4)7/2017

Geschirrspüler Test des ETM Testmagazins

ModellNoteAusgabe
Bauknecht BFO 3T323 P6M X„sehr gut“ (92,3%)2/2018
AEG FES6370XPM„sehr gut“ (92,7%)5/2017
Siemens SN58R565DE„sehr gut“ (92,4%)5/2017
Bauknecht BIO 3T333 DELM„sehr gut“ (92,2%)5/2017
Beko DSN16330X„gut“ (89,1%)5/2017

Testberichte weisen auf Kosten-Nutzungsfaktor hin

In Sachen Anschaffungskosten und Betriebskosten sollten Verbraucher alle Geräte genau begutachten. Wie die Stiftung Warentest im Geschirrspüler Test feststellte, ist beispielsweise eine Miele Spülmaschine mit 1.200 Euro in der Anschaffung sehr teuer. Innerhalb von 10 Jahren verbraucht diese Strom und Wasser im Wert von ca. 1.100 Euro. Eine günstige Constructa Spülmaschine verbraucht an Betriebskosten innerhalb von zehn Jahren zwar 1.250 Euro, dafür kostet sie in der Anschaffung aber nur 455 Euro.

Weitere Fragen zum Geschirrspüler

Fragen zum Geschirrspüler
Fragen zum Geschirrspüler (Bild: © MH – Fotolia.com)

Wieso rosten einige Messer in der Maschine?

Wenn Messer kleine braune Punkte aufweisen, hat sich beim Spülen in der Maschine Flugrost auf dem Besteck ablagert. Der Flugrost stammt meist von anderen Küchenutensilien wie Töpfen und Pfannen, die zusammen mit dem Besteck gespült wurden. Insbesondere die Schraubverbindungen an diesen Teilen sind nicht immer rostfrei ausgelegt. Die rostigen Partikel werden zusammen mit dem umlaufenden Spülwasser verspritzt und setzen sich auf den Messern ab. Deshalb sollte auch darauf geachtet werden, dass nicht jedes Geschirr und Besteck in den Geschirrspüler gehört.

Aber auch aus dem Geschirrspüler selbst kann Flugrost kommen, zum Beispiel von beschädigten Geschirrkörben. Einige empfehlen Alufolie im Besteckkasten, um das unangenehme Flugrost-Phänomen zu verhindern. Noch besser ist es, rostanfällige Küchengeräte getrennt zu spülen oder direkt auszusortieren.

Wozu wird Salz beim Geschirrspüler dazugegeben?

Spülmaschinensalz schützt vor Kalk. Aber wie? Hartes Wasser enthält einen hohen Anteil an Calcium- und Magnesiumionen, die für die Bildung von Kalk verantwortlich sind. Jede Geschirrspülmaschine besitzt eine Enthärtungsanlage in Form eines Ionenaustauschers, der die Wasserhärte auf einen optimalen Wert reduziert. Auf diese Weise wird der Verkalkung der Maschine vorgebeugt.

Kalk ist problematisch, da es sich auf den Heizstäben ablagert. In Folge kann der berüchtigte Lochfraß auftreten. Aber schon vorher machen sich Kalkablagerungen negativ bemerkbar, indem sie die Effizienz der Spülmaschine reduzieren und den Energieverbrauch erhöhen.

Das Spülmaschinensalz ist gewissermaßen der Treibstoff, den die Enthärtungsanlage des Geschirrspülers benötigt. Besitzt das Wasser am Aufstellort des Geschirrspülers eine relativ große Härte, ist auch der Salzverbrauch höher und man muss öfter nachfüllen. In Gegenden mit verhältnismäßig weichem Leitungswasser kommt der Ionenaustauscher mit weniger Salz aus. Kalkränder an Gläsern können auf fehlendes Spülmaschinensalz hindeuten. Treten die Ablagerungen auf, obwohl Salz eingefüllt wurde, kann auch die Enthärtungsanlage des Geschirrspülers defekt sein. Reinigen Sie regelmäßig die Spülmaschine und bei hartem Wasser sollten Sie auch die Spülmaschine 1-2 Mal im Jahr entkalken.