So können Sie einen angebrannten Topf reinigen

Angebrannten Topf reinigen Wie sollte man einen angebrannten Topf reinigen? (Foto: © lanych / fotolia.com)

Angebrannte Bratkartoffeln in der Pfanne oder ist Ihnen die Milch übergekocht und angebrannt? Ärgerlich bleibt das – Spülen im Geschirrspüler ist keine Alternative, aber den Topf und die Pfanne müssen Sie dennoch nicht wegwerfen. Mit ein wenig Aufwand bekommen Sie Ihre Kochutensilien wieder sauber. Hier kommen die wichtigsten Antworten auf die wortwörtlich brennenden Fragen, wenn Sie einen verkrusteten oder angebrannten Topf reinigen wollen:

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Wichtige Hinweise, wenn Sie einen Topf reinigen

Zunächst wollen wir Ihnen einige wichtige Hinweise mit an die Hand geben, worauf es ankommt, wenn Sie vorhaben einen verkrusteten oder angebrannten Topf reinigen zu wollen.

Wonach richtet sich die Art und Weise, wie man Töpfe reinigen sollte?

Entscheidend für die Wahl des Putzmittels sind Material und Art der Verschmutzung. Denn jedes Material hat seine ganz besonderen Eigenschaften, weshalb man nicht alle Töpfe gleich behandeln sollte. Meist finden Sie beim Kauf Hinweise vom Hersteller, wie die Reinigung am besten erfolgen sollte.

Worauf sollte man unbedingt achten, damit die Töpfe beim Reinigen keinen Schaden nehmen?

Nehmen Sie stets nur so viel mechanische Reibung, wie wirklich nötig ist. Sonst nimmt die Oberfläche Schaden. Selbst, wenn Sie keine Beschichtung vor sich haben, deren dann abbröckelnde Partikel ins Essen gelangen und ungesund sind, bilden Kratzer den perfekten Raum für pathogene Keime in der Küche. Am Ende brennt Ihnen irgendwann jedes Essen an, weil die Oberfläche nicht mehr intakt ist.

Beim Kochen helfen Silikonutensilien, Holzspatel und Kunststoff Equipment, das Kochgeschirr unbeschadet zu erhalten.

Wie kann man einen verkrusteten Topf reinigen?

Kommen wir zunächst zu dem Problem, wenn der Topf „nur“ (stark) verkrustet ist. Einen verkrusteten Topf reinigen Sie am besten, indem Sie die oben genannten Tipps ausprobieren, welche speziell an Materialien gebunden sind. Als zweite Waffe sollten Sie (1 TL) Natron aus der Kammer holen. Wenn das beides nichts bewirkt hat, muss der Essig-Trick ran. Lassen Sie der ätzenden Essenz Zeit zu wirken. Sie können die Konzentration je nach Verkrustung erhöhen. Standardmäßig sollte die Mischung aus 1 Teil Essig-Essenz und 3 Teilen Wasser bestehen. Auch perfekt geeignet, wenn Ihnen mal die Milch beim Aufkochen anbrennt.

Aufkochen nicht vergessen und dann mit einem Holzspatel mithelfen, die Verkrustung am Boden zu lösen. Eine etwas bequemere Methode sind Spülmaschinen Tabs. Geben Sie diese einfach in Topf oder Pfanne mit heißem Wasser und lassen die Lauge einwirken. Vorsichtig bei der Mengenbemessung, denn die Sache schäumt stark.

Verkrustete Töpfe reinigen – Kurze Zusammenfassung:

  • Nur so wenig mechanische Reibung, wie wirklich nötig ist.
  • In Wasser mit Natron, Essig-Essenz oder Spülmaschinen Tabs einweichen lassen
  • Essig- oder Natron-Mischung aufkochen, warten bis die Lösung erkaltet ist und dann mit einem Holzspatel die Verkrustungen entfernen
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Wie kann man einen angebrannten Topf reinigen?

Selbst für stark angebrannte Töpfe eignet sich nichts besser als (Back-)Natron aufzukochen. Haben Sie nicht im Haus? Kein Problem. Sie können nämlich auch einfach (ein Päckchen) Backpulver verwenden. Am effektivsten ist dieser Trick, wenn Sie direkt noch den gerade angebrannten Topf damit reinigen. Gehen Sie dafür am besten wie folgt vor:

Schritt-für-Schritt den angebrannten Topf reinigen:

  • 1. Essen ausschütten.
  • 2. Die angebrannte Schicht im Topf mit kaltem Wasser bedecken.
  • 3. 1 TL (Back-)Natron hinzufügen und umrühren.
  • 4. Die Lösung auf dem Herd zum Kochen bringen und danach erkalten lassen.
  • 5. Die Schmutzlösung ausgießen und die Reste mit einer weichen Spülbürste lösen.

Weitere Tipps & Tricks, um mit Hausmitteln und Co

Es gibt einige weitere Tricks, wie Sie einen verkrusteten oder angebrannten Topf reinigen können. Wir haben Sie hier für Sie zusammengefasst:

  • Es liegt nahe, bei großer Kruste Scheuermilch heranzuziehen. Doch die mechanischen Reibepartikel sind sehr grob und daher nicht besonders geeignet für Töpfe und Pfannen. Besser ist es, Sie versuchen erst alle oben beschriebenen Methoden.
  • Wussten Sie, dass Spülmittelkonzentrat sehr viel besser Fett löst und Sie sehr viel kleinere Mengen brauchen, als bei Balsam etwa?
  • Eine umweltschonende Variante, Geschirr abzuwaschen, stellt Soda dar. Dieses natürliche Salz enthält viele Waschaktive Substanzen und reinigt Geschirr und Töpfe tadellos. Allerdings sollten Sie das Klarspülen nicht vergessen, weil ein leicht pulveriger Film überbleiben kann. Dafür dürfte das Abwasser direkt in Boden gehen. Übrigens funktioniert Soda auch zum Wäsche waschen und Putzen.

Das richtige Mittel für den richtigen Zweck:

  • Bei Kupfer geht es meistens darum, den alten Glanz wiederherzustellen. Das gelingt Ihnen spielend mit einem Abrieb aus Zitronensaft und Salz.
  • Emaillierte Töpfe können Sie vorsichtig mit etwas Salz scheuern, seien Sie doch nicht zu grob, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.
  • Haben Sie Topf oder Pfanne aus Aluminium, wird Ihnen das Blattwerk des Rhabarbers helfen. Da der nicht immer Saison hat, können Sie alternativ Essigwasser aufkochen. Vorsichtig – Fenster öffnen, der Geruch ist beißend.
  • Wussten Sie, dass Sie beim Kochen Ihren Topf sauber bekommen? Das ist der Fall, wenn Sie einen Eisentopf haben oder eine Eisenpfanne. Kochen Sie im Edelstahl-Behältnis Spinat. Durch die Oxidation hinterlässt diese gesunde Beilage einen glänzenden Eindruck. Flecken können Sie mit kaltem Essig einreiben und auch Chromtöpfe so wieder zum Strahlen bringen.
  • Geht es bei Ihnen um das Backblech? Dann nehmen Sie Natron, eine Prise Salz und etwas Spüli. Geben Sie die Mischung auf das Blech und träufeln Sie heißes Wasser gleichmäßig darüber. Die Mischung mindestens 30 Minuten wirken lassen und nun mit einem Schwamm sanft scheuern und unter warmen Wasser abwaschen. Tipp: Geht auch mit Waschpulver.

Kesselstein loswerden – Das funktioniert auf zweierlei Weisen:

  • 1. Sie weichen den Boden des Kessels bis zu einer Höhe von 5 cm mit Essigwasser ein und kochen das Ganze dann nach einem halben Tag auf.
  • 2. Sie befüllen den Kessel ungefähr 5 cm mit einem Wasser und frieren ihn ein.

Einen kleinen Kniff haben wir für Sie noch zum Abschluss:

Wenn Ihnen Nudeln oder Kartoffeln im Topf kleben geblieben sind, dann können Sie ab jetzt auf das langwierige Einweichen und Kratzen verzichten. Sie stellen den Topf verkehrt herum unter laufendes kaltes Wasser und schon löst sich der „angebabschte“ Rest.

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